Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Wartburgkreis

Radweg im Werratal

Auch auf nicht asphaltierten Wegen lässt es sich gut radeln, wenn sie in Ordnung gehalten werden. © ADFC/Peter Schütz

Neues vom Unstrut-Werra-Radweg

Die letzten Kilometer des Radweges bis zur Werra werden aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Eine umfangreiche Sanierung soll ab 2026 die Route zwischen Diedorf und Treffurt attraktiver machen.

Fährt man von Mühlhausen in Richtung Werra, wird es ab dem Bahnhof Diedorf ungemütlich. Zwar existiert eine stillgelegte Bahntrasse. Aber anders als sonst verläuft der Radweg nicht auf, sondern neben dem Bahndamm. Auf engen Kurven blieb so mancher schon im Schlamm stecken. Der Initiative der Gemeinden Südeichsfeld und Treffurt ist zu verdanken, dass das jetzt anders wird. Mit beträchtlichem Aufwand soll der Radweg saniert und auf die Bahntrasse verlegt werden. Der millionenschwere Förderbescheid des Landes Thüringen wurde Ende 2024 übergeben. Hinzu kommen Eigenmittel der Gemeinden, sodass es bald losgehen kann. Kompromisse mit dem Naturschutz müssen gefunden werden. Deshalb wird die Route nicht asphaltiert, sondern mit einer sandgeschlämmten Decke versehen. Der ADFC mahnt an, dass die dann nötige regelmäßige Unterhaltung nicht vernachlässigt werden darf. Ab 2026 wird gebaut. Das spektakuläre Heyeroder Viadukt wird ebenfalls saniert und kann somit als Teil des Radwegs erhalten bleiben.

Der ADFC freut sich darüber über die erfolgreiche Initiative der Gemeinden, die dieses länderübergreifende Projekt möglich macht.

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https://wartburgkreis.adfc.de/artikel/neues-vom-unstrut-werra-radweg

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