Um den Hörselberg

 

Ein Ausflug ohne große Steigungen entlang von Nesse und Hörsel. Familienfreundlich.

32km / 150 Höhenmeter

 

Um den Hörselberg

32km / 150 Höhenmeter

Vom Eisenacher Markt folgen wir der Ausschilderung „Gotha über Kindel“ bis Wenigenlupnitz. Wir fahren durch das Nessetal und sehen unterwegs viele verschiedene Tiere auf den Weiden. Vom Pferd zum Nandu ist alles dabei! Nach rechts blicken wir auf die sanfte Seite der Hörselberge. Im Ort Wenigenlupnitz nach 100 m rechts in die etwas versteckt liegende Straße „Hinter den Höfen“. Am Ende der Straße links und gleich wieder rechts. Wenn der Weg nach ca. 1 km rechts abknickt, nach 100 m links in Richtung Melborn. Vor dem Ort befindet sich auf der rechten Seite ein Kinderspielplatz. Im Ort links über die Nessebrücke. Am ehemaligen Gasthaus „Karlshöhe“ rechts und nach 50 m an der Gabelung rechts halten. An der Klappmühle, die in den letzten Jahren vorbildlich saniert wurde, vorbei nach Ettenhausen. Wir kommen zu den Brunnenkresseteichen. Diese werden von Wasser gespeist, dass in den Hörselbergen versickert. So bleibt die Temperatur ganzjährig einigermaßen konstant. Seit Jahrhunderten wird das Wintergemüse bereits in Ettenhausen angebaut. Es ist ein Verdienst der Brüder Ralf und Erhard Schade, dass diese Tradition weiterhin lebt. Gegenüber von den Teichen ist eine Rastmöglichkeit mit einem schönen Blick auf den Großen Hörselberg. Weiter geht es nach rechts durch Ettenhausen. Wir biegen noch im Ort nach rechts auf die Straße „Triftweg“. Immer geradeaus gelangen wir auf einen Wirtschaftsweg. Am Ende geht es nach links Richtung Hastrungsfeld. Im Ort der Hauptstraße folgen. Nach der Autobahnbrücke rechts in Richtung Sättelstädt. Auf dem ausgeschilderten Radweg kann man zurück nach Eisenach fahren. Die Variante unseres GPX-Tracks folgt der schöneren Variante nahe am Hörselberg, der uns nun seine schroffere Südseite zeigt. Dazu fahren wir in der ersten Linkskurve in Sättelstädt geradeaus und verlassen die Hauptstraße. Wir unterqueren die Bahn und sind zunächst überrascht. Jürgen Meißner bewirtschaftet dort bereits seit 15 Jahren Thüringens kleinsten Weinberg. Wir fahren an der Weinstube vorbei den steilen, etwas unwegsamen Weg hoch. Es wird bald wieder flacher. Wir halten uns immer geradeaus und kommen nach Kälberfeld, wo wir schließlich auf den ausgeschilderten Weg zurückfinden. Eine Einkehrmöglichkeit besteht in Schönau im „Zapfengrund“. Über Kahlenberg und Wutha geht es immer den Schildern nach in Richtung Eisenach.

Bei Problemen mit der Technik oder gar der Kondition fährt stündlich der Abellio-Zug von Sättelstädt, Schönau oder Wutha nach Eisenach. Das Fahrrad ist frei, Fahrkarten gibt es am Automaten im Zug.

Varianten:

  • Ab Ettenhausen weiter durch das Nessetal, unter der Autobahn, über den Fluss. Über Ebenheim und die Windkraftanlagen zurück in Richtung Sättelstädt
  • In Hastrungsfeld rauf zum Großen Hörselberg (steiler Anstieg auf asphaltiertem Weg)

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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