Gelbbauchunkentümpel bei Haina. Hier findet die seltene Tierart ein Refugium.

Gelbbauchunkentümpel bei Haina © ADFC/Peter Schütz

Zu Besuch bei Gelbbauchunke und Wildkatze

 

Diese Tour führt ins Wildkatzendorf und zu den letzten Rückzugsorten der Gelbbauchunken.

46km / 350 Höhenmeter

 

Viel Natur gibt es heute zu erleben. Im Wildkatzendorf leben die sonst so scheuen Tiere im Schaugehege. Und über die Gelbbauchunkentümpel geht es weiter in den unberührten Teil des Nessetals.

Wir folgen der Ausschilderung „Gotha über Kindel“ bis zum Flugplatz. Dort zweigt der ausgeschilderte Radweg zum Wildkatzendorf Hütscheroda ab. Von Hütscheroda geht es auf demselben Weg wieder zurück, wenn kein Besuch im Hainich gewünscht ist. Wer zwei Kilometer schlechte Wegstrecke nicht scheut, kann auf einem anderen, idyllischem Weg nach Eisenach zurückfinden. (Warum die Planer den Nessetalradweg nicht hierher, sondern durchs Gewerbegebiet Kindel gelegt haben, wird man nach dieser Rückfahrt auch nicht verstehen.) Zurück am Kindel geht es zunächst weiter in Richtung Gotha. Wenn die Radroute nach einem Kilometer nach einem Kilometer an einem Rastplatz nach links abbiegt, einfach weiter geradeaus auf einen schmalen Pfad. Rechts findet man schon die ersten kleinen Tümpel, die wichtig für den Nachwuchs der Gelbbauchunken sind. Nach 500 m rechts ab in Richtung Ettenhausen, Wasserfall. Nach 400 m am Ende des Weges rechts in Richtung Haina. Nach wenigen Metern trifft man auf eine Infotafel zur Gelbbauchunke. Nach 700 m dem vor dem Schild „Achtung Schranke“ scharf rechts abzweigenden Weg herunter in Richtung Nesse folgen. Immer geradeaus, der Weg wird zunehmend besser, unter der Autobahn hindurch sogar asphaltiert. An den Brunnenkresseteichen in Ettenhausen weiter geradeaus an der Klappmühle vorbei nach Melborn. In Melborn links die Straße hinunter und hinter der Nessebrücke gleich rechts in den Wirtschaftsweg einbiegen. Nach dem steilen, kurzen Anstieg rechts und immer dem Weg bis Wenigenlupnitz. Am Ende des Weges rechts und dem Straßenverlauf folgen. Dann kommt man automatisch wieder auf die ausgeschilderte Route nach Eisenach.

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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